Reiner Bosecker

Geb. 1950, aufgewachsen in Bad Colberg. Musikschulbesuch in Ummerstadt, Heldburg , Hildburghausen. Danach Studium in Weimar bis 1972, anschließend Trompeter am Theater Potsdam und Opernhaus Erfurt, gleichzeitig etwa 25 Jahre Trompete unterrichtet.
Seine Liebe zur Piccolo-Trompete wurde durch Ludwig Güttler geweckt. Seit über 20 Jahren Konzerte mit verschiedenen Kantoren; gleichzeitig Kammermusik mit Bläserquintett "Corps de musique" und Quartett "Townpiper Erfurt".

Dr. phil. Felix Friedrich

Er studierte in Dresden und Weimar Kirchenmusik; wurde 1976 als Organist an die Trost-Orgel in Altenburg berufen, spielte Konzerte in allen Ländern Europas, in der UdSSR und USA.
80 CDs sind von ihm erschienen. 1987 Promotion. Seit 1991 leitet er die "Thüringer Orgelakademie" und ist Präsident der Gottfried Silbermann Gesellschaft e.V. Freiberg.

Rainer Fritzsch

Geboren 1974 in Meißen; erste musikalische Ausbildung bei seinem Vater, Kantor und Organist in Meißen, dann Klavier- und Trompetenunterricht.
Nach dem Abitur von 1994-96 Musikstudium an der Hochschule für Musik "Franz Liszt" in Weimar, dabei Leiung des Bläserchores und Gründung des Kammerchores in Meißen mit vielen Auftritten.
Weiteres Studium für Kirchenmusik und Chorleitung, Abschluss mit dem B-Examen an der Musikhochschule in Dresden. Bis 2003 weiteres Ergänzungsstudium in Weimar mit dem Abschluss als Diplom-A-Kirchenmusiker.
Seit 2001 Kantor und Organist in Radeberg/Sa. Als Organist und Chorleiter Auftritte und Konzerte in ganz Deutschland; Funk- und Fernsehaufnahmen.

Johannes Häußler

Geboren 1955 als Sohn des Kirchenmusikdirektors der Regler-Gemeinde Gerhard Häußler und seiner Frau Erika.
Sein musikalischer Lebensweg führte ihn über das Musikstudium als Dirigent an der Hochschule "Franz Liszt" in Weimar wieder nach Erfurt. Hier war er von 1981 an als Assistent des Chcrdirektors an den "Städtischen Bühnen Erfurt" tätig. 1984 wechselte Johannes Häußler in den Kantorendienst der Evangelischen Andreasgemeinde und trat 1987 die Nachfolge seines Vaters in der Evangelischen Reglergemeinde an.
Neben der Leitung der Regler-Singschar zählen die monatlich stattfindenden Konzerte, welche chorsinfonische Aufführungen, a-capella Konzerte, Orgelmusiken, Sinfoniekonzerte und Kammermusiken beinhalten sowie der Regler-Posaunenchor zu den Schwerpunkten seiner Arbeit. Daneben betreut er den Regler-Instrumentalkreis und das Jugendsinfonieorchester der Musikschule Erfurt.
Neue Impulse für sein musikalisches Schaffen erwartet er von einem Aufbaustudium an der Hochschule für Kirchenmusik in Halle, das er derzeit berufsbegleitend absolviert.

Peter Rottmann

Peter Rottmann, Jg. 1960, studierte an der Musikhochschule Saarbrücken Kirchenmusik (A-Examen 1985), Musikerziehung mit Hauptfach Orgel (Prof. Andé Luy) und Klavier (Prof. Walter Blankenheim) sowie das Konzertfach Orgel (Solistenexamen 1986).
Er ist Regionalkantor im Bischöflichen Ordinariat Würzburg, Leiter des Regionalzentrums für Kirchenmusik in Bad Kissingen sowie amtlicher Orgelsachverständiger.
2010-2013 Mitglied der Orgelbuchkommission der Deutschen Bischofskonferenz für das neue Gotteslob. Kirchenmusiker an der Stadtpfarrkirche St. Maria Magdalena in Münnerstadt. 1989 gründete er den "Bad Kissinger Orgelzyklus" und betreut als Organisator und künstlerischer Leiter die Konzerte im „Klangraum Stadtpfarrkirche Münnerstadt", den "Rhöner Orgelsommer" sowie als Chorleiter den Kammerchor "Ensemble Vokal Münnerstadt" mit dem er im Lutherjahr 2017 auf Einladung der Wartburgstiftung zwei ausverkaufte Konzerte mit dem "Messias" von G. Fr. Händel im Konzertsaal der Wartburg gegeben hat.
Künstlerischer Leiter der Klosterakademie Maria Bildhausen sowie Rundfunk-, Fernseh-, bislang 16 Schallplatten- und CD-Produktionen. Konzerte als Organist (u.a. in den Kathedralen von Fulda, Köln, Osnabrück, Speyer, Trier, Passau, Würzburg, Paris Notre Dame, Calais), Cembalist, Pianist und Dirigent runden seine künstlerische Tätigkeit ab.

Christiane Lux

Christiane Lux entstammt einer in musikalischer Hinsicht traditionsreichen thüringischen Familie. So pflegte beispielsweise ihr Urururgroßvater, der Komponist und Ruhlaer Stadtkantor Georg Heinrich Lux (1779-1861) eine Freundschaft mit Franz Liszt, der ihn mehrfach in Ruhla besuchte.
Ihr Ururgroßonkel Friedrich Lux (1820-1895) war "als Orgelvirtuose eine der herausragenden Erscheinungen seiner Zeit", wie der Mainzer Musikwissenschaftler Dr. Günter Wagner in einer Studie 1988 schreibt.
Christiane Lux studierte Kirchenmusik an der Evangelischen Kirchenmusikschule in Halle/Saale und schloss mit dem A-Examen ab. Danach folgten ein Cembalostudium bei Jon Laukvik an der Musikhochschule Stuttgart sowie ein Studium für Orgel/Alte Musik bei Andrea Marcon und Lorenzo Ghielmi an der Musikhochschule Trossingen. Nach ihrer Assistententätigkeit an der Marienkirche in Berlin war sie als Kirchenmusikerin an der Stadtkirche in Bitterfeld und an der Johanniskirche in Luckenwalde tätig. Seit 1994 lebt sie als freischaffende Musikerin in Stuttgart und jetzt in Tübingen.
Als Solistin sowie als Continuo-Spielerin konzertierte Christiane Lux mit namhaften Orchestern wie beispielsweise der Internationalen Bachakademie Stuttgart unter H. Rilling, der Stuttgarter Philharmonie unter G. Feltz und dem Mecklenburgischen Barockorchester "Herzogliche Hofkapelle" zusammen mit dem NDR-Chor unter J. Moesus. Hinzu kommt eine langjährige Zusammenarbeit als Cembalistin und Organistin mit dem Schweriner Barockensemble Musica Instrumentalis sowie dem Schweizer Zinkenisten Hans-Jakob Bollinger, mit denen sie auch Rundfunk- und CD-Aufnahmen eingespielt hat. Außerdem ist sie Initiatorin und künstlerische Leiterin der Alte Musik-Konzertreihe Weilheimer Kammerkonzerte in Tübingen. Seit 2003 ist sie Dozentin an der Kirchenmusikalischen Fortbildungsstätte in Schlüchtern und seit Oktober 2007 Dozentin im Fach Generalbass, seit Oktober 2011 im Fach Cembalo an der Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg.

Frank Zimpel

Er wurde geboren in Greifswald, aufgewachsen und musikalisch ausgebildet in Köthen (Anhalt), studierte in Leipzig evangelische Kirchenmusik -A- u.a. bei Prof. Arvid Gast und Universitätsmusikdirektor Wolfgang Unger.
1996 war er Finalist und einziger Preisträger des X. Internationalen Bachwettbewerbs in Leipzig. Von 1999-2000 absolvierte er ein Aufbaustudium Orgel an der Universität für Musik in Wien. 2002-2012 war er Dozent an der Ev. Hochschule für Kirchenmusik in Halle. Zurzeit arbeitet er als Kirchenmusiker in Markkleeberg-West bei Leipzig.

Das Duo Alexander Pfeifer und Frank Zimpel konzertiert seit 15 Jahren zusammen. Ihre Tourneen mit bislang ca. 800 Konzerten führten sie über Deutschlands Grenzen hinaus u.a. in die Schweiz, nach Österreich, Italien, Dänemark, Tschechien, bis nach Ägypten, Russland, Finnland, Polen und die USA. Mehrere CD-Aufnahmen dokumentieren ihr vielfältiges Schaffen.

Alexander Pfeifer

Alexander Pfeifer aus Leipzig erhielt nach ersten Unterweisungen im Fach Violine ab dem 12. Lebensjahr Trompetenunterricht. Er besuchte die Musikschule J. S. Bach in Leipzig und studierte von 2002 bis 2006 Trompete bei Matthias Schmutzler an der Musikhochschule in Dresden.
Von 2003 bis 2006 war er als Substitut an der Dresdner Staatskapelle und von 2005 bis 2006 als Gast-Solotrompeter am Orchester der Landesbühnen Sachsen tätig.
Derzeit ist er in der Sächsischen Staatsoper (Semperoper) Dresden mit einem Aushilfsvertrag und als Lehrer an der Musikschule Johann Sebastian Bach in Leipzig tätig.

Gilles Leyers

Gilles Leyers, geboren 1979 im Großherzogtum Luxemburg, ist ein junger Organist mit einer geradezu osmotischen Beziehung zur Musik des Barock.

Nach dem Erhalt des ersten Preises mit höchster Auszeichnung am Konservatorium der Stadt Luxembourg und dem Abschluss als Bachelor of Music am Amsterdamer Konservatorium gewinnt er 2010 an der Silbermann-Orgel im Freiberger Dom den renommierten ECHO-Preis als Nachwuchsorganist des Jahres und ist damit der erste aus Luxemburg stammende Preisträger dieses internationalen Orgelwettbewerbs.

Nach seiner Tätigkeit als Titularorganist der Stahlhuth-Orgel (1912) der Kirche St. Martin in Düdelingen und der Westenfelder-Orgel (1971) der Kirche St. Michael in Luxembourg hat sich Gilles Leyers als freischaffender Organist niedergelassen. Neben Konzertreisen mit verschiedenen Ensembles aus Luxembourg hat er gemeinsame Auftritte mit Jean Guillou, Olivier Latry, Naji Hakim, Ben van Oosten, Daniel Roth, Pierre Pincemaille, Wolfgang Zerer, Loïc Mallié, Yves Castagnet auf Festivals wie Bruxelles Ses Orgues, dem Festival Organistico Internazionale Città di Treviso e della Marca Trevigiana, dem internationalen Orgelfestival der Stadt Fribourg, dem Internationalen Orgelfestival Düdelingen oder dem Internationalen Orgelsommer der Stadt Trier.

Da jede Zeit ihren ganz eigenen Klang hat, stimmt Gilles Leyers, im Grunde seines Herzens Purist, sein Repertoire, wann immer möglich, auf die – bevorzugt historische – Orgel ab, die man ihm anvertraut. 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

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